Lih Janowitz

kontakt

>

Filme [Buch und Regie/Auswahl]

Am Bahnhof Zoo, Kurzfilm, 6 min
Leonie Ossowski, Dokumentarfilm, 73min
Brasilien, Musikclip nach einem Text von Ernst Jandl, 4min
Für immer für dich, Spielfilm, SWR/ARTE, 83min
Das schafft die nie, Spielfilm, SWR/ARTE, 94min
Glück 1, Spielfilm, 73min
Die Schnecken, Kurzspielfilm, 17min

lih janowitz

 


 

Nach einem Studium der Politischen Wissenschaft und Germanistik in Köln und Heidelberg absolvierte ich ein Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin.
Der Abschlussfilm Glück 1 (1990, Buch und Regie), mein erster langer Spielfilm, beschreibt noch vor der Ausbreitung des Internets eine aseptische Zukunft, in der sich die Menschen freiwillig der Kontrolle ihrer Gefühle unterwerfen. Er wurde auf deutschen Festivals gezeigt und im ZDF „Großes Fernsehspiel“ gesendet.
Es folgte Das schafft die nie (ZDF/ARTE, 1995, Buch und Regie). Der Spielfilm behandelt die Lebensgeschichte meiner Freundin Susanne Possienka. Als sie erfuhr, dass sie HIV-positiv ist, zeichneten wir die Erzählungen über ihr Leben auf Tonband auf. Nach diesen Protokollen entstand das Drehbuch für einen Spielfilm. Die Hauptdarstellerin Claudia Michelsen erhielt für ihre Leistung den Darstellerinnenpreis auf dem Filmfest Saarbrücken.
Das Fernsehspiel Für immer für dich (SWR/ARTE, 2003, Buch und Regie) geht der Frage nach, wie stark eine Lebenslüge des Vaters das Schicksal der Kinder beeinflussen kann.
Der Dokumentarfilm Leonie Ossowski (2013, Buch, Regie, Montage, Produktion) ist ein episch erzähltes Porträt der Autorin Leonie Ossowski und verbindet in assoziativer Form ihre Erinnerungen mit ihrer künstlerischen Arbeit. Der Film wurde mit Unterstützung der Künstlerinnenförderung des Berliner Senats realisiert, lief auf deutschen und polnischen Festivals und reiste durch polnische Städte. Das Goethe-Institut erstellte polnische Untertitel.
In Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Tel Aviv entstand Ende 2015 der Kurzfilm Am Bahnhof Zoo frei nach einer Kurzgeschichte von Anja Tuckermann.
Parallel zu diesen Drehbuch und Regiearbeiten arbeitete ich  von 1989 bis 2006 als Regieassistentin an 24 Spiel- und Fernsehfilmen mit, u.a. bei Anka Schmid, Hellmuth Costard, Tom Tykwer, Claudia Prietzel, Reinhard Münster, Tatiana Brandrup und Wolf Gremm.
Langjährige Zusammenarbeit verbindet mich mit der Werkstatt für interkulturelle Medienarbeit in Berlin, WIM e.V., wo ich für die Montage engagierter Dokumentarfilme verantwortlich zeichne: Jugendradio DT64, Chronik einer angekündigten Abwicklung, 1992 / Enkelkinder, 1998 / Das war Bitteres aus Bitterfeld, 2006 / Von zwei bis sechs – selbständig werden, 2008.
Bei einem  Aufenthalt in Quito/Ecuador 2006/2007 entstanden in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Siegmund Thies, der seit  über 20 Jahren in Quito lebt und arbeitet, fünf 22-minütige Dokumentarfilme über unterschiedliche indigene Lebensformen und deren Bedrohung.
Von  2008 bis 2012 war ich Dozentin für Filmdramaturgie an der DAA Medienakademie.
Seit 2006 bin ich Lehrbeauftragte für Film im Fachbereich Kultur - Ästhetik - Medien an der Alice Salomon Hochschule in Berlin und mache dramaturgische Beratung. So entstand in Zusammenarbeit mit Sarah Gross der Dokumentarfilm Brown Bread, der 2014 auf dem Harlem International Filmfest in New Yorck mit dem Preis „Best World Documentary“ ausgezeichnet wurde.
Aktuell arbeite ich an dem Dokumentarfilm Ins Blaue (Buch und Regie), für den ich Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern erhalten habe.

 

 

 


 

>kontakt | fon. +49 [0]30 - 693 17 72 | e-mail: mail@lihjanowitz.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    nach_oben